Bewegung und Tanztherapie
Tanz- und Bewegungstherapie ist eine körperorientierte und kreative Form von Psychotherapie. Ich verstehe sie als achtsame, prozessorientierte Begleitung über Bewegung und Verkörperung. Im Mittelpunkt steht nicht Technik oder Darstellung, sondern das eigene Erleben.
Der Körper wird dabei zum Resonanzraum. In Bewegungsverhalten, Haltung, Tempo, Impuls, Antrieb und Raumbezug zeigen sich oft innere Themen, Beziehungserfahrungen und vertraute Muster – manchmal deutlicher als in Worten. Ganz konkret können Qualitäten, Atmosphären und innere Zustände erforscht werden: Weite oder Enge, Halt oder Rückzug, Kraft oder Zögern.
Über das bewusste Erleben von Bewegung entsteht ein direkter Zugang zum sogenannten Körpergedächtnis, das Erfahrungen speichert, auch wenn der Kopf vielleicht keinen bewussten Zugang dazu hat.
Diese Erfahrungen und die Erlebensstrukturen, die sie in uns geformt haben, können so im Hier und Jetzt kontaktiert werden, ohne dass sie sofort erklärt werden müssen. Gleichzeitig öffnen sich von dort aus oft neue Perspektiven, Möglichkeiten und Bewegungsräume und ein direkter Zugang zur eigenen Lebendigkeit.
Im therapeutischen Gespräch verbinden wir die körperliche Erfahrung mit bewusster Reflexion. Ich unterstütze Sie dabei, das Erlebte im Hinblick auf biografische Zusammenhänge, aktuelle Lebenssituationen und innere Dynamiken einzuordnen.
Neue körperliche Erfahrungsräume können so Schritt für Schritt in den Alltag mitgenommen und integriert werden. Für verkörpertes Selbstverständnis und einen erweiterten Bewegungs- bzw. Handlungsspielraum.
Wenn diese Arbeit Sie anspricht …
Ein Erstgespräch kann helfen, herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit für Sie stimmig ist.